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Lecken

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Meine Urgroßmutter lebte allein in den Bergen in ihrer Hütte. Ihr Mann war tot, also war sie ganz allein dort. Sie hatte nur einen Begleiter, und das war ihr liebender Hund. Beide verehrten sich und der Hund warein großer Trost für sie. Jede Nacht, wenn sie ins Bett ging, leckte der Hund ihre Hand, um sie wissen zu lassen, dass er da war, um sie zu beschützen.

Eines Nachts war sie ins Bett gegangen und der Hund hatte ihre Hand geleckt, wie er es seit dem Tod ihres Mannes routinemäßig jede Nacht getan hatte. Aber diese Nacht war anders. Sie war mitten in der Nacht aufgewacht, weil sie sie gehört hatteHund wimmerte. Sie wollte ihn trösten und sie wissen lassen, dass sie für ihn da war, also streckte sie ihre Hand neben dem Bett aus und sie fühlte, wie der Hund ihre Hand sanft leckte wie immer. Sie dachte, er sei nur kalt, also ging sie zurückschlafen.

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Das Wimmern des Hundes hatte sie in der Nacht ein zweites Mal geweckt, so dass sie ihre Hand ausstreckte; der Hund leckte sie und sie schlief wieder ein. Dies geschah ein drittes Mal, und sie streckte ihre Hand aus und der Hund hörte auf zu wimmernund kam und leckte ihre Hand. Sie blieb einige Momente später wach und schlief wieder ein.

Am Morgen wachte sie auf und streckte ihre Hand neben dem Bett aus, aber nichts leckte ihre Hand. Sie dachte, dass der Hund bereits aufgewacht war und sich gerade im Wohnzimmer befand. Sie rollte sich herum und stieg aus dem Bett und hörteein Tropfen. Tropfen ... Tropfen ... Tropfen. Sie dachte, das Geräusch käme aus der Küche, also ging sie hinüber und drehte die Griffe am Waschbeckenhahn, aber es war nicht die Quelle des Geräusches.

Nachdem sie das Waschbecken und seine Rohre frustrierend überprüft hatte, gab sie auf und ging weiter in ihr Badezimmer, um zu duschen. Als sie sich der Badezimmertür näherte, war es offensichtlich, dass das Geräusch von innen kam. Sie öffnete die Tür und schauteüber der Badewanne und keuchte vor Entsetzen. Dort, am Licht an seinem Kragen, hing ihr liebevoller Begleiter. Sein Blut tropfte in die Badewanne.

Sie schrie und fing an zu weinen. Sie wischte sich die Augen und schluchzte, drehte sich um und sah in den Spiegel. Im Spiegel sah sie das Spiegelbild des Hundes und schrieb im Blut ihres Hundes auf den Spiegel, wobei Tropfen und Streifen von jedem herab hingenBrief, waren die Worte…

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Bildnachweis: Anonym

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